5 gute Gründe den Frühling in der Wüste zu verbringen

Wildflower Field during Spring in the desert

Der Frühling ist eine der schönsten Jahreszeiten, ganz egal, wo du dich befindest. Zu dieser Zeit einen Ausflug in die Wüste zu machen, ist ein ganz besonderes Highlight. Hier sind fünf gute Gründe für einen Wüstenbesuch im Frühling.

1. Angenehme Temperaturen

Während die malerische Landschaft der Wüste beeindruckt und fasziniert, kann das Klima hier herausfordernd sein. Die Winter sind kalt, manchmal sogar verschneit und die Sommer von glühender Hitze und Trockenheit geprägt. Wer an diese klimatischen Extreme nicht gewöhnt ist, für den/die kann der Besuch in der Wüste schnell zur Enttäuschung werden. Für ausgedehnte Wanderungen durch die atemberaubende Natur ist es oftmals einfach zu heiß, so dass die möglichen Unternehmungen stark limitiert sind. Im Frühling jedoch sind die Temperaturen in der Wüste sehr angenehm und bieten perfekte Bedingungen, um die Natur zu erkunden. Die Regenzeit ist vorbei (ja, auch in der Wüste regnet es mal) und die Temperaturen klettern tagsüber auf 20-30° Celsius. Wer sich also nach angenehm frühsommerlichen Tagen in der Sonne sehnt, sollte die Wüste auf jeden Fall im Frühling besuchen.

2. Blütenmeer in der Wüste

Pink Wildflower in Sonoran desert

Bunt blühende Blumen sind nicht gerade ein Bild, das man mit der Wüste verbindet. Die Wüsten im Südwesten der USA sind aber keinesfalls sandige Einöden. Abhängig von der Niederschlagsmenge zur Regenzeit, blüht die Wüste ab März/April in leuchtenden Farben. Auch die Wüste erwacht im Frühling zu neuem Leben und liefert blühende Kakteen und kilometerweite Landstriche voller Wildblumen. Ein Naturschauspiel, das man sich, gerade in dieser so lebensfeindlich erscheinenden Landschaft, nicht entgehen lassen sollte.

3. Goldene Stunden

Vor allem (Hobby-) Fotograf:innen wissen die goldene Stunde zu schätzen. Wenn die Sonne dicht am Horizont steht, also kurz nach Sonnenaufgang bzw. vor Sonnenuntergang, wirft sie ein ganz besonders warmes Licht auf die Erde. Die gesamte Umgebung ist dann in magisch, goldene Töne getaucht. In der Wüste bleibt die Frühjahrssonne fast den gesamten Tag tief am Horizont. Die samtig weich strahlende Atmosphäre kann so also deutlich länger genossen werden. Sonnenauf- und -untergang finden zudem nicht außergewöhnlich früh oder spät statt. Der Wecker muss also nicht mitten in der Nacht klingeln, um diese besonderen Momente zu erleben.

Golden Hour in Joshua Tree during Sunrise

4. Endloser Sternenhimmel

Wüstengebiete sind meist weniger dicht besiedelt als ihr urbanes Umland. Anders als in den, selbst in der Nacht hell erleuchteten Städten, bietet die Wüste daher ideale Voraussetzungen für einen Abend unter dem Sternenhimmel. Da im Frühling auch die Winde meist deutlich stärker wehen, trübt auch kein Nebel die Sicht. Eine Decke sollte man dennoch nicht vergessen, um es sich unter dem funkelnden Sternenmeer gemütlich zu machen. Die Nächte sind zu dieser Jahreszeit auch in der Wüste noch sehr kalt.

5. Menschenleere Natur

Blooming Beavertail Cactus during Spring in the Desert

Gerade wer einen der beeindruckenden Nationalparks im Südwesten besuchen möchte, sollte die Monate Juni bis August eher meiden. Zu dieser Zeit sind in den USA Sommerferien und die Parks somit voller Urlauber und Tagesgäste. Im Frühjahr hingegen, insbesondere im März und April, ist die Wüste meist menschenleer. Die Hauptsaison hat noch nicht begonnen und so kommt man in den Genuss, die Landschaft in vollen Zügen zu genießen.

Bevor du jetzt deine Koffer packst, schau dir meinen Joshua Tree Travel Guide an. Hier findest du einige Tipps und Ideen was du während deiner Reise unternehmen und sehen solltest.

2 Kommentare zu „5 Reasons to Visit the Desert in Spring“

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